Trompete

trompeteTechnik

Die Trompete ist ein Blechblasinstrument, dessen Klang durch die Schwingungen der Lippen des Spielers am Mundstück erzeugt wird.

Die Trompete hat einen Tonumfang von ca. 2 ½ Oktaven

Geschichte
Trompeten in Silber und Bronze gab es schon in altägyptischer Zeit, sie ähnelten der Form nach einer Fanfare.

In England und Frankreich waren Trompeten ab dem 12. Jahrhundert gebräuchlich. Im 13. Jahrhundert wurde zunächst die langegestreckte „Busine" durch ein kürzeres Modell ersetzt, im 14. Jahrhundert wurde das Rohr in eine S-Form gebracht und im 15. Jahrhundert erhielt das Rohr die Bügelform.

Gegen Ende des 16. Jahrhunderts konnte sich die Trompete in der Kunstmusik durchsetzen, das heißt, sie wurde erstmals zum Aufführen von Kompositionen eingesetzt.

Dies bedeutete, dass die Trompeter Noten lesen können mussten. (Gilt auch heute noch!)

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde eine Klappentrompete konstruiert, um den Tonvorrat zu erweitern. Diese wurde jedoch Anfang des 19. Jahrhunderts durch die leistungsfähigere Ventiltrompete verdrängt.

Bedeutung
Neben der klassischen Musik hat die Trompete auch eine große Bedeutung im Jazz. Zu den bedeutendsten Trompetern zählen Louis Armstrong, Bix Beiderbecke, Kenny Dorham, Dizzy Gillespie und Miles Davies.

Im Blasorchester wird die Trompete neben Solo-Aufgaben vor allem in signalartigen Passagen und zur Akzentsetzung verwendet.