Querflöte

querfloete

Technik
Die Tonerzeugung erfolgt, indem ein Luftstrom am Anblasloch über eine scharfe Kante gelegt wird und dabei zerschnitten wird. Dabei bilden sich Töne. 

Obwohl sie heute in der Regel aus Metall hergestellt wird, zählt die Querflöte zu den Holzblasinstrumenten, denn bis ins 19. Jahrhundert hinein wurde sie aus Holz hergestellt. Sowohl die große Querflöte als auch die Piccoloflöte haben einen notierten Tonumfang von 3 Oktaven.

Geschichte
Im 16. Jahrhundert wurden zunächst einteilige Traversflöten mit zylindrischer Bohrung gebaut, Ende des 17. Jahrhunderts gab es die erste einklappige (immer noch einteilige) Traversflöte, im 18. Jahrhundert wurden mehrteilige Querflöten gebaut und man versuchte, schlecht stimmende Töne teilweise durch Klappenmechaniken zu ersetzen.

Eine grundliegende Neukonstruktion entstand Mitte des 19. Jahrhunderts durch die Klappenmechanik von Theobald Boehm. Die Boehmflöte hat sich heute weitestgehend im Orchester durchgesetzt.

Bedeutung
Die Querflöte findet sowohl Einsatz im Sinfonieorchester als auch im Blasorchester, im Jazz und in der Bigband. Die Piccoloflöte wird hingegen üblicherweise in der Marschmusik verwendet.

Im Blasorchester wird die Querflöte sowohl für umspielende Einwürfe, für die Melodie als auch für Soli verwendet.

Einer der berühmtesten klassischen Querflötenspieler war Friedrich der Große.

Auch in der Rock und Popmusik hat die Querflöte ihre Bedeutung, insbesondere durch Ian Anderson und seine Band „Jethro Tull".