Posaune

posaune

Technik
Auch bei der Posaune wird der Klang durch die Schwingungen der Lippen des Spielers am Mundstück erzeugt.

Die Posaune besteht aus zwei Teilen, dem Zug und dem Schallstück. Beide Teile werden ineinandergeschoben. Durch das Herausziehen des Zuges wird die Tonhöhe gesenkt. Der Vorteil des Zuges gegenüber Ventilen besteht einerseits in seiner Tonschönheit und andererseits in der stufenlosen Regulierbarkeit der Töne (Glissando-Effekt)

Die Tenorposaune hat einen Tonumfang von ca. 3 Oktaven. 

Geschichte
Die Posaune wurde im 15. Jahrhundert in Burgund aus der Zugtrompete entwickelt, wobei man deren gerade bzw. s-förmig gewundene Röhre durch einen weiteren Knick in S-Form brachte.

Bedeutung
Seit den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts zählten Posaunen, zumeist in dreistimmiger Besetzung (Alt- Tenor- und Bassposaune) zur Standard-
besetzung in fast allen großen Instrumentalwerken einschließlich der Oper.

Die Sopran-Posaune hingegen fand seltener Verwendung in der klassischen Musik.

Aufgrund ihrer bedeutenden klanglichen Vielfalt fand die Posaune auch schnell Eingang in die Jazzmusik. Zu den bedeutendsten Jazz-Posaunisten gehörten Kid Ory, Tommy Dorsey, Jack Teagarden, Jay Jay Johnson, Albert Mangeldsdorf und Glenn Miller.

Im Blasorchester wird die Posaune vielfältig eingesetzt von der Melodieführung bis zu Rhythmusaufgaben.