Horn

hornTechnik
Das Horn, auch Waldhorn genannt, ist ein kreisförmig gewundenes Blechblasinstrument mit ausladendem Schalltrichter.

Es wird mit einem Kesselmundstück gespielt.

Das Horn in F hat einen lückenlos chromatischen Tonumfang von ca. 3,5 Oktaven. Es können alle Töne in der gleichen Klangfarbe und Lautstärke hervorgebracht werden.

Geschichte
Die ältesten Vorläufer des Hornes wurden meist aus Naturmaterialien (Tierhörner, Schnecken, Muschelgehäuse u.a.) gefertigt und kamen in vielen Kulturen vor. Überlieferungen findet man bereits aus der Zeit 2.000-1.500 vor Chr.

Die Geschichte des eigentlichen Horns beginnt allerdings erst im 17. Jahrhundert.

In Frankreich entstand damals zunächst das „Cor de Chasse" (Parforcehorn) und verbreitete sich von dort aus in andere Länder. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurde es in Wien zum eigentlichen (Wald-)Horn weiterentwickelt. Nach einigen weiteren Änderungen wurde zu Beginn des 19. Jahrhundert das Ventilhorn erfunden und zu Beginn des 20. Jahrhundert wurden dann die ersten Doppelhörner gebaut, bei denen man mit einem Umschaltventil zwischen der B-oder F-Stimmung wählen kann.

Bedeutung
Durch die Vielfalt der Einsetzbarkeit hat es den Orchesterklang wesentlich bereichert und findet in der klassischen Musik sowohl im Orchester als auch als Soloinstrument in verschiedenen Ensemblebesetzungen Verwendung.

Auch im Jazz wird das Waldhorn als besondere Klangfarbe eingesetzt.

Im Blasorchester hat das Waldhorn hauptsächlich Aufgaben in der Harmonik, Rhythmik und wird für Nebenmelodien eingesetzt.