Blockflöte

blockfloete

Technik
Die Tonerzeugung bei der Blockflöte erfordert keine besonderen Techniken und sie ist daher als Einsteigerinstrument gut geeignet

Bei der Blockflöte wird der Ton durch den Luftstrom erzeugt, der an der Anblaskante in Schwingung gerät, so dass die Luft abwechselnd ins innere der Flöte und nach außen strömt.

Die Sopran-Blockflöte hat einen Tonumfang von 2 Oktaven.

Geschichte
Bereits im 14. Jahrhundert zählten die Blockflöten zu den wichtigsten Holzblasinstrumenten. Sie wurde zunächst in drei Baugrößen hergestellt:

Diskant-Blockflöte, Tenor-Altflöte und Bassblockflöte. Im 15. und 16. Jahrhundert wurden mit zwei Alt- und zwei Tenor-Blockflöten zahlreiche Quartette aufgeführt.

In der Barockzeit wurde die Flöte auch im Orchester eingesetzt.

Im 17. Jahrhundert gab es einige Experimente, die Blockflöte auch in extremeren Stimmlagen zu bauen. Die meisten Experimente haben sich aber aufgrund klanglicher Mängel nicht durchgesetzt.

Ab etwa 1730 verschwand die Blockflöte aus dem Orchesterinstrumentarium, da ihr dynamische Grenzen gesetzt waren, die mit dem größer und lauter werdenden Orchester nicht Schritt halten konnten.

Bedeutung
Im 20. Jahrhundert hat sich die Blockflöte sowohl als Schulinstrument als auch als Liebhaberinstrument für alte Musik bei Amateuren sehr verbreitet.

Teilweise kommt sie heute auch wieder im professionellen Musikbetrieb bei der Aufführung einiger klassischen Konzerte zum Einsatz. Die Literatur reicht von Opern bis hin zu solistischer Quartettkammermusik.